Wir müssen in der Schweiz heute darüber nachdenken, wie wir morgen in Würde alt werden können.

Leitfadengespräche

Austauschgruppe für Altersinstitutionen, die mit dem Leitfaden die Betreuung stärken wollen

Wollen Sie sich in den nächsten zwei Jahren dem Thema psychosoziale Betreuung der älteren Menschen in Ihrer Institution annehmen? Möchten Sie basierend auf dem Leitfaden die individuelle Alltagsgestaltung stärken oder die Betreuungskompetenzen in Ihrem Team ausbauen? Machen Sie schon einiges zum Thema Betreuung, finden den Leitfaden anregend für weitere Entwicklungen und suchen den Austausch mit anderen Institutionen?

Wie die psychosoziale Betreuung älterer Menschen auf allen Ebenen gestärkt werden kann

Leitfaden für Altersinstitutionen

Ein ausführlicher Leitfaden der Paul Schiller Stiftung und von ARTISET sowie ihrem Branchenverband CURAVIVA zeigt auf, wie Betreuung in Altersinstitutionen realisiert werden kann: mit einem ganzheitlichen Altersbild, mit Kreativität und Fokus auf Individuelles, mit einer klaren strategischen Verpflichtung, einer fördernden Haltung sämtlicher Mitarbeitenden und sozialer Fachkompetenz auf allen Hierarchiestufen.

Leitfaden Betreuung in Altersinstitutionen

Green Care – sinnstiftende und alltagsnahe Betreuungsangebote mit grosser Ausstrahlung

Der Impuls für die «Green-Care-Strategie» kam von aussen: Die Besitzerin einer Schafherde bot sich für ein Pilotprojekt mit Schafbesuchstagen an. «Schon die ersten Durchführungen haben den grossen Mehrwert gezeigt. Niemand verlangte nach Schmerzmitteln oder war unruhig. Das hatte eine Qualität, die wir zuvor nie erlebt hatten», sagt Marc Boutellier, Heimleiter Stiftung Hofmatt.

Weitere Themen

Politik

Betreuung bei Demenz besser finanzieren

Der Bundesrat anerkennt die grosse Bedeutung der Betreuung für Menschen mit Demenz sowie die Tatsache, dass die Finanzierung der Betreuung über private Gelder erfolgt und unterstützende Finanzierungsinstrumente den Betroffenen häufig nicht bekannt sind. Handlungsbedarf sieht der bundesrätliche Bericht nicht beim Bund, sondern auf kantonaler, kommunaler und privater Ebene.

Übersicht nationale Politik

Politlandschaft

Die Politlandschaft wird vierteljährlich jeweils nach der Session der eidgenössischen Räte aktualisiert. Nach der grafischen Übersicht auf der ersten Seite folgt eine kurze Einordnung der Geschäfte aus Sicht der guten Betreuung im Alter sowie Informationen zum aktuellen Stand der Beratungen und Prozesse.

Ein innovatives Arbeitsfeld für die Betreuung im Alter

Mobile Altersarbeit in der Schweiz

Die mobile Altersarbeit ist ein wichtiger Schlüssel zur guten Betreuung für alle. Sie erreicht Menschen dort, wo sie sich im Alltag aufhalten, und unterstützt sie dabei, ihren Bedarf an Betreuung zu erkennen. Zudem erleichtert sie den Zugang zu Betreuungsangeboten in einer Art und Weise, die guter Betreuung entspricht. Das innovative Arbeitsfeld wird systematisch dargestellt und sein grosses Potenzial damit deutlich.

Warum sich Investitionen in eine psychosoziale Betreuung im Alter lohnen – eine systemische Betrachtung

Die präventive Wirkung guter Betreuung im Alter

Die Stärkung der psychosozialen Betreuung hat eine positive Wirkung auf ältere Menschen, ihre ganzheitliche Gesundheit sowie auf ihr direktes Umfeld und die Gesellschaft. Sie ermöglicht ein Altern in Würde. Diese Überzeugung treibt das Engagement der Paul Schiller Stiftung für gute Betreuung im Alter seit fast einem Jahrzehnt an. Prof. Dr. Martin Hafen formuliert diese Argumentationskette systemtheoretisch aus – und erläutert, wie psychosoziale Betreuung ihre präventive Wirkung entfaltet.

Mobile Altersarbeit Praxis

«Nach der Begegnung mit dem Infobus war alles nur noch halb so wild»

Im Gespräch mit Tamara Lang und Michael Harr vom Infobus der Pro Senectute beider Basel wird deutlich, welche fachlichen, organisatorischen sowie strukturellen Voraussetzungen notwendig sind, damit aufsuchende Altersarbeit ihre Wirkung entfalten und zum selbstbestimmten Altern im vertrauten Umfeld beitragen kann. Das Fallbeispiel von Peter Mathis zeigt konkrete Veränderungen durch niederschwellige, mobile Informations- und Unterstützungsangebote.

Mobile Altersarbeit Praxis

«Wenn ich im Bus drei Stationen fahre, spreche ich die Leute darauf an, ob Sie den Träff schon kennen.»

Drei Perspektiven auf die Mobile Altersarbeit (MoA) Aarau zeigen, wie ältere Menschen gezielt zu aktiv mitgestaltenden Schlüsselpersonen werden. Im Zentrum steht das Beispiel der 79-jährigen Maria-Doina Wälty – aus zunächst zufälligen Begegnungen und Unterstützung entsteht ein langfristiges Engagement für den «MoA Träff» im Telli Quartier. Fachliche Kompetenzen sowie eine klare Positionierung von Politik und Stimmbevölkerung sind unabdingbar, um aufsuchenden Altersarbeit zu verstetigen.