Wir müssen in der Schweiz heute darüber nachdenken, wie wir morgen in Würde alt werden können.

Politik

Umsetzung ELG-Änderung: Material für Akteure in kantonalen Diskussionen

In den nächsten Monaten wird die Umsetzung der EL-Betreuungspauschale in den Kantonen aufgegleist. Wir haben in unserem Diskussionsbeitrag Erfahrungen und vorhandenes Wissen zusammengestellt, das sich dazu nutzen lässt. Ergänzend dazu finden sich hier weitere Impulse, um den Dialog in den Kantonen für eine gute Umsetzung zu unterstützen – immer mit Blick auf den Bedarf und die Bedürfnisse der älteren Menschen.

Politik

Gewalt im Alter vorbeugen: Bund startet Impulsprogramm mit Fokus Betreuung

Der Bund startet in der zweiten Jahreshälfte 2026 die Umsetzung des Impulsprogramms zur Prävention von Gewalt im Alter mit Fokus auf Betreuung. Bis 2030 wird er dieses gemeinsam mit Kantonen, Städten und Gemeinden sowie Altersorganisationen vorantreiben. Im Zentrum stehen vier Handlungsfelder: Austausch und Koordination, Wissensvermittlung und Sensibilisierung, Weiterentwicklung bedarfsgerechter Angebote sowie Grundlagen- und Strategiearbeit. Das Thema «Betreuung im Alter» wird ab 2028 noch stärker in den Fokus rücken.

Wie die psychosoziale Betreuung älterer Menschen auf allen Ebenen gestärkt werden kann

Leitfaden für Altersinstitutionen

Ein ausführlicher Leitfaden der Paul Schiller Stiftung und von ARTISET sowie ihrem Branchenverband CURAVIVA zeigt auf, wie Betreuung in Altersinstitutionen realisiert werden kann: mit einem ganzheitlichen Altersbild, mit Kreativität und Fokus auf Individuelles, mit einer klaren strategischen Verpflichtung, einer fördernden Haltung sämtlicher Mitarbeitenden und sozialer Fachkompetenz auf allen Hierarchiestufen.

Weitere Themen

Forum für Altersverantwortliche

Betreuung im Alter wirkungsvoll umsetzen – im Rahmen der neuen Finanzierung über Ergänzungsleistungen und darüber hinaus

Am 17. Juni 2026 erhalten Sie Impulse und Argumente für die psychosoziale Betreuung im Alter: Wie wirkt sie präventiv? Wie erreichen wir die älteren Menschen, die Betreuung brauchen? Wie klären wir den Betreuungsbedarf ab und wie können wir das Angebot konkret ausbauen? Diese Fragen sind mit Blick auf die Umsetzung der neu beschlossenen Finanzierung für Ergänzungsleistungsbeziehende aktueller denn je. Zudem reden wir über bestehende Erfahrungen mit Betreuungsfinanzierungsmodellen und werfen einen Blick auf weitere alterspolitische Prozesse auf Bundesebene.

Politik

ELG-Änderungen für Hilfe und Betreuung: Wie sieht eine wirkungsvolle Umsetzung aus?

Ab dem 1. Januar 2028 können Menschen, die Ergänzungsleistungen beziehen, zusätzliche finanzielle Unterstützung beanspruchen, wenn sie Bedarf an Hilfe und Betreuung haben. Die Finanzierung soll über eine monatliche Pauschale erfolgen. Für die Umsetzung hat das eidgenössische Parlament nur Eckpfeiler festgelegt – die konkrete Ausgestaltung obliegt den Kantonen. Ziel der Anpassung des Ergänzungsleistungsgesetzes (ELG) ist, die Selbstbestimmung der Menschen zu stärken und verfrühte Heimeintritte zu verhindern. Wie können die Kantone die Umsetzung realisieren, um die gewünschte Wirkung auch wirklich zu erreichen?

Rückblick

Live-Talk zur wirkungsvollen Umsetzung der neuen Betreuungspauschale im ELG

Bis am 1. Januar 2028 müssen die Kantone die vom Bund beschlossene Pauschale für EL-Beziehende mit Betreuungsbedarf umsetzen. Was können die Kantone und die weiteren Akteure im Altersbereich tun, damit die Umsetzung so gelingt, dass die Ziele erreicht werden: die Selbstbestimmung der älteren Menschen stärken und Heimeintritte verzögern oder verhindern. Der Live-Talk vom 17. März 2026 lieferte Gedankenanstösse und praktische Informationen.

Übersicht nationale Politik

Politlandschaft

Die Politlandschaft wird vierteljährlich jeweils nach der Session der eidgenössischen Räte aktualisiert. Nach der grafischen Übersicht auf der ersten Seite folgt eine kurze Einordnung der Geschäfte aus Sicht der guten Betreuung im Alter sowie Informationen zum aktuellen Stand der Beratungen und Prozesse.

Warum sich Investitionen in eine psychosoziale Betreuung im Alter lohnen – eine systemische Betrachtung

Die präventive Wirkung guter Betreuung im Alter

Die Stärkung der psychosozialen Betreuung hat eine positive Wirkung auf ältere Menschen, ihre ganzheitliche Gesundheit sowie auf ihr direktes Umfeld und die Gesellschaft. Sie ermöglicht ein Altern in Würde. Diese Überzeugung treibt das Engagement der Paul Schiller Stiftung für gute Betreuung im Alter seit fast einem Jahrzehnt an. Prof. Dr. Martin Hafen formuliert diese Argumentationskette systemtheoretisch aus – und erläutert, wie psychosoziale Betreuung ihre präventive Wirkung entfaltet.

Ein innovatives Arbeitsfeld für die Betreuung im Alter

Mobile Altersarbeit in der Schweiz

Die mobile Altersarbeit ist ein wichtiger Schlüssel zur guten Betreuung für alle. Sie erreicht Menschen dort, wo sie sich im Alltag aufhalten, und unterstützt sie dabei, ihren Bedarf an Betreuung zu erkennen. Zudem erleichtert sie den Zugang zu Betreuungsangeboten in einer Art und Weise, die guter Betreuung entspricht. Das innovative Arbeitsfeld wird systematisch dargestellt und sein grosses Potenzial damit deutlich.