Präsentation der Studie

Kosten und Finanzierung der Betreuung im Alter

Eine gute Betreuung ist ein wichtiges Element der Unterstützung älterer Menschen. Doch wer im Alter nicht auf ein Netz an sorgenden Angehörigen, Nachbarn und Bekannten zählen kann, muss diese Unterstützung heute aus dem eigenen Portemonnaie finanzieren. Geld, das viele nicht haben. Die neusten Studienresultate zeigen: Gute Betreuung lässt sich in der Schweiz durchaus so finanzieren, dass sie auch älteren Menschen mit bescheidenen Mitteln zugutekommt. Wir stellen mehrere Wege zur Diskussion. Sie sind herzlich eingeladen zur Präsentation der Studienergebnisse und einer Reflexion mit Gästen aus Politik und Praxis.

3. September 2021, 10–12 Uhr

mit anschliessendem Apéro riche

Stadtmuseum Aarau

10 Minuten zu Fuss vom Bahnhof Aarau

Bitte melden Sie sich an bis am 24. August – sowohl für die Teilnahme in Aarau als auch online.

In der Schweiz besteht ein grosser ungedeckter Bedarf an qualitativ guter Betreuung im Alter – sowohl zu Hause als auch in den Heimen. Das belegen unterdessen mehrere Studien. Bisher fehlen jedoch umfassende Zahlen und konkrete Finanzierungsmöglichkeiten.

Nun beziffert die neue Studie «Kosten und Finanzierung guter Betreuung im Alter» den Aufwand und die Kosten, die zusätzlich entstehen, wenn alle älteren Menschen in der Schweiz Zugang zu guter Betreuung erhalten. Heute ist eine gute Betreuung im Alter – trotz vieler guter Angebote und Initiativen – finanziell gut situierten Menschen vorbehalten.

Die Studie liefert mehr als eine Darstellung der Kosten: Die Studienautorinnen und -autoren von BSS Volkswirtschaftliche Beratung Basel haben Finanzierungsmöglichkeiten untersucht und schlagen zusammen mit der Paul Schiller Stiftung verschiedene Modelle zur Diskussion vor. Es zeigt sich: Gute Betreuung für alle älteren Menschen in der Schweiz lässt sich durchaus finanzieren.

Es wirken mit:

Präsentation der Studienergebnisse

durch die Studienautorinnen und -autoren von BSS Basel, Dr. Wolfram Kägi, BSS Basel, Geschäftsführer, Miriam Frey und Mirjam Suri

Diskussionsrunde

  • Flavia Wasserfallen, Nationalrätin, Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit NR
  • Astrid Wüthrich, Vizedirektorin des Bundesamts für Sozialversicherungen BSV, Leiterin des Geschäftsfeldes «Familie, Generationen und Gesellschaft»
  • Christian Bollinger, Leiter Soziales und Gesundheit Hünenberg, Geschäftsstelle der Sozialvorsteherinnen- und Sozialvorsteher-Konferenz der Zugerischen Gemeinden
  • Elisabeth Kaltenbrunner, Leiterin der Fachstelle Häusliche Betreuung und Pflege, Fürstentum Liechtenstein

Moderation

Sonja Hasler

Mit der Studie liefern wir zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Praxis und die politische Debatte. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen. Gerne können Sie die Einladung auch weiterleiten.

Es besteht die Möglichkeit, dem Anlass online zu folgen. Die genaueren Informationen finden Sie zum gegebenen Zeitpunkt hier.

Passend zum Anlass:

Im Stadtmuseum wird am 2. September die Ausstellung «Altersbilder» eröffnet. Sie reflektiert die Fragen, woher Altersbilder kommen und worüber wir sprechen, wenn wir vom Alter reden. Ein wunderbarer Zufall – und ein Grund mehr für die Reise nach Aarau.