Begriffsdefinition

Betreuung im Alter unterstützt ältere Menschen, ihren Alltag selbständig zu gestalten und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, wenn sie das auf Grund der Lebenssituation und physischer, psychischer und/oder kognitiver Beeinträchtigung nicht mehr können.

Gute Betreuung richtet sich konsequent an den Bedürfnissen und dem Bedarf der betagten Person aus und behält neben dem körperlichen auch das psychosoziale Wohlbefinden im Blick.

Die drei zentralen Dimensionen guter Betreuung im Alter – Beziehungs-, Handlungs- und Aktivitätsebene – sind:

Wesentlich ist die Haltung, mit der Betreuung erbracht oder umgesetzt wird: Das Wie ist genauso wichtig wie das Was.

Betreuung im Alter lässt sich nicht mit einem abschliessenden Leistungskatalog definieren. Sie umfasst eine Vielzahl von Aktivitäten, die sich in sechs Handlungsfeldern zusammenfassen lassen:

Wichtig ist zudem die Tatsache, dass Betreuung nur in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen und im Zusammenspiel von Organisationen, Angehörigen und Freiwilligen erfolgreich umgesetzt werden kann. Während gewisse Leistungen eine Fachlichkeit und Professionalität bedingen, können andere auch in guter Qualität durch Angehörige und Freiwillige erbracht werden.

Betreuung im Alter ist ein zentraler, eigenständiger Pfeiler in der wirksamen Unterstützung von Menschen im Alter.