Altern ist das, was wir daraus machen

Mit dem Übergang in die zweite Lebenshälfte beginnt auch die intensivere Auseinandersetzung des Menschen mit dem Älterwerden.

Die Lebensphase Alter als grosse Herausforderung muss auch als Chance wahrgenommen werden. Die verschiedenen Aufgaben, die sie uns stellt, gilt es anzunehmen und zu bewältigen. Viele dieser Herausforderungen sind vorhersehbar und damit auch planbar, andere wiederum treten sehr plötzlich auf, mit all ihrer Kraft und Konsequenz.

Unser Handeln hat Einfluss auf alle vier Lebensbereiche (Körper, Geist-Psyche, Soziales, Materielle/Umwelt). Sie helfen uns, uns zu orientieren, formen unser Wesen und unsere Einstellung und lassen uns im Vergleich die eigenen Ressourcen und Potenziale erkennen. Dies gilt es auf dem Weg zur Bewältigung stets einzubeziehen.

Die Wahrnehmung, der Umgang oder auch die bewusste Vorausplanung wird durch eine vorhandene, sich im Laufe der Zeit angeeignete Alterskompetenz geprägt. Alterskompetenz kann also erlangt werden. Die bewusste Auseinandersetzung mit dem Alter, die Vorstellungen über sein persönliches Altwerden, sich Einmischen und Einbringen in den gesellschaftlichen und politischen Diskurs über das Alter sind Zeichen der Bereitschaft, Selbstverantwortung zu übernehmen.